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Samstag, 26. Dezember 2015

Weihnachtswanderung .... im T-Shirt !!!

Unfassbar, wie warm es am 2. Weihnachtstag 2015 war. Auf den Fotos haben wir die Jacken zwar an, aber zeitweise mussten wir sie einfach ausziehen. Etwas über 10 km lang führte der Weg immer an der Thur entlag, dem Fluss, von dem der Kanton Thurgau seinen Namen hat.

Nachtrag:  Für diese Wandertour haben wir uns bei der Nivea-Wanderapp registriert. Da werden regelmäßig Sachpreise und Reisen verlost, wenn man nachweist, dass man die Wanderung gemacht hat. Und wer glaubt es denn: wir haben prompt einen richtig guten Wanderrucksack gewonnen; ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Eigentlich wollten wir Schlitteln

Der Reihe nach:
Im letzten Jahr waren wir mit unseren Freunden aus Bern auf dem Niederhorn. Das ist ein Berg im Berner Oberland, von dem man auf Eiger, Mönch und Jungfrau blickt und außerdem auf Interlaken und den Brienzer und Thuner See herab schaut.
Oben gibt es eine kleine Berghütte mit einem Restaurant und übernachten kann man da auch. Wir waren zur warmen Jahreszeit dort und hatten den Ausblick bestaunt und abends in dem Restaurant gegessen. Aber da schon kam uns der Gedanke, dass es doch toll sein müsste, in der Hütte mal zu übernachten.
Es brauchte noch ein Weilchen, bis die Idee komplett heran gereift war, aber als wir uns in diesem Sommer wieder mit K und S trafen, kamen wir wieder drauf zu sprechen. Nils recherchierte die Möglichkeiten und kam mit einem großartigen Angebot.
Im Winter kann man da oben nämlich nicht nur Ski fahren sondern auch mit dem Schlitten die Pisten abfahren. Es gab ein Komplettpaket zu buchen, das die Übernachtung, die Miete der Schlitten und beliebig viele Fahrten mit der Bergbahn beinhaltete. Da gab es ja nix lange zu überlegen; wir buchten für das Wochenende vor Weihnachten, da dann die Mütter bereits für Weihnachten angereist sein sollten, um die 5 Kinder von K und S zu hüten.

Monatelang hatten wir uns nun gefreut auf diesen Ausflug und vor allem auf das Schlitteln, das niemand von uns mehr gemacht hat seit unseren eigenen Kindertagen. Aber bereits ein paar Wochen vor dem Termin zeichnete es sich ab, dass uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen würde. Es wollte einfach kein Schnee fallen.

Am Samstag fuhren wir also zu den beiden nach Hause und dann gemeinsam weiter. Kurzer Stop in Thun und dann zur Talstation der Bergbahn. Genauer gesagt muss man sogar 2 Bahnen nehmen. Auf halber Strecke steigt man um.
Oben auf dem Berg lag sogar Schnee, aber zum Schlitteln reichte es leider nicht. Wir gingen zur Rezeption der Berghütte und sagten, dass wir für die Nacht reserviert hätten. "Ah ja, die Namen sind ... und ..." meinte der Typ und wir wunderten uns. Naja, wir waren spät oben angekommen, also waren wir wohl die letzten Gäste, die da für die Nacht eincheckten. Das vermuteten wir, aber weit gefehlt. Es stellte sich heraus, dass wir die EINZIGEN Gäste für die Nacht waren. Wir hatten das komplette Hotel für uns inkl. dem Personal, das sich ausschließlich um uns kümmern musste.

Wir bezogen unsere sehr einfachen Zimmer und begutachteten die Duschen und Toiletten, die sich auf dem Gang befinden. Dann machten wir noch draußen einen kleinen Spaziergang und bewunderten den Ausblick.
Im Restaurant bestellten wir dann Chäsfondue für 4 Personen und verbrachten den ganzen Abend mit Schnacken. Wir hatten extra noch Spiele mitgenommen, um uns die Zeit zu vertreiben, die brauchten wir aber gar nicht, denn langweilig wurde es ganz und gar nicht.