Das Wetter hätte man sich nicht besser wünschen können.
Der Hinweg am Samstag führte uns hauptsächlich über die Autobahn, was ja selbst in der schönen Schweiz eher langweilig ist. Für den Rückweg am Sonntag wählten wir daher die Strecke am südlichen Ufer des Genfer Sees entlang. Und das war für uns mal wieder eine Premiere: mit dem Auto nach Frankreich eingereist. Das war zwar nur für einen kurzen Streckenabschnitt, aber immerhin.
Wir hatten auf einen kleinen Supermarkteinkauf gehofft, weil man im Ausland ja immer so leckere Sachen für günstiges Geld bekommt, aber dafür waren wir leider zu spät dran. Sonntags "nur" bis 12 Uhr geöffnet. Schade!
Dafür machten wir eine kleine Pause in Evian. Hier hatte die Deutsche Nationalmannschaft ihr Quartier während der Europameisterschaft und - viel wichtiger - hier kommt das gute Wasser her. Ein Stück mussten wir den Berg hoch und dann kamen wir an einen Brunnen, aus dem das Wasser sprudelt. Vor uns war ein Mann sehr geschäftig dabei, mitgebrachte Wasserflaschen zu füllen. Glücklicherweise war er schon fast fertig, so dass wir nicht lange warten mussten, bis wir auch mal kosten durften.
In Konstanz / Kreuzlingen ist es beim Grenzübergang ja auch schon ein wenig so, als wäre da eine Stadt einmal halbiert worden. Der Grenzort dort unten am See - St. Gindolph - treibt das aber auf die Spitze: wirklich MITTEN im Ort stehen die Grenzhäuschen und natürlich kontrollieren zumindest die Schweizer Grenzbeamten sehr gewissenhaft. Wir wurden durchgewunken; geht eben nichts über 2 Unschuldsgesichter ;-)
Weiter fuhren wir dann immer am See entlang und da kamen Erinnerungen an das schöne Wochenende mit Stefanie und Martin auf. Wir kamen wieder durch Montreux und in Vevey wollten wir einen Stopp einlegen. Allerdings war bei bestem Willen selbst nach mehrfachem Abfahren des gesamten Marktplatzes und aller Nebenstraßen kein Parkplatz zu finden. Daher ging es direkt nach Hause.




