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Dienstag, 24. September 2013

Tag der offenen Bunkertür

Das es hier in der Gegend viele Bunker und Festungen gibt, hatte Nils ja Anfang des Jahres schon erwähnt. Da wir immer auf der Suche nach guten Ausflugszielen sind, wusste ich gleich, dass ich etwas Gutes in Händen halte, als ich irgendwo einen Prospekt für einen Tag der offenen Tür in einem Bunker in der

Umgebung fand. Ich erzählte Nils davon, und er war auch angetan. Wir vermerkten den Termin im Kalender und machten uns dann am 24. August auf den Weg nach Weinfelden. Die Strecke war ein bisschen abenteuerlich, durch die Wallachei und winzige Dörfchen, aber das sind wir schon gewohnt. Wir haben schon oft gedacht, dass Navi treibt Späße mit uns und kamen dann doch schließlich dort an, wo wir hin wollten.
An dem kleinen Parkplatz wurden wir von einem älteren Herren eingewiesen. Von dort mussten wir dann den Berg 'runter laufen. Weiter unten war dann ein Hinweisschild und schließlich kamen wir an die offene Tür im Berg. Wir traten ein und waren erstaunt von der Größe der Räumlichkeiten unter Tage. Auf einem Lageplan konnten wir uns orientieren und planen, in welcher Reihenfolge wir uns alles ansehen wollten. Wir begannen mit dem Maschinenraum und den Schlafgemächern. Dann weiter zur Küche, den Essräumen und der Bibliothek. Durch die Gänge des Bunkers strömte ein Duft nach Essen, der war unglaublich. Wir linsten in die Küche und sahen, dass dort eifrig geschnippelt und gekocht wurde. Zunächst widerstanden wir und gingen weiter zur Waffenausstellung. Das waren 3 Räume voll mit Waffen, die nicht etwa zu diesem Bunker gehören sondern allesamt aus der privaten Sammlung eines einzigen Mannes stammen. Wir haben uns dort mit einem Herrn von dem Bunkerverein unterhalten, und der erzählte uns, dass das nur der kleinere Teil der Sammlung sei. Der Privatmann hätte eine ganze Scheune reserviert für seine Waffenschätze. Eine ganze Weile haben wir mit ihm geredet; er erklärte uns verschiedene Waffen und so konnten wir dann auch die Frage auf dem Quizbogen, der uns am Eingang ausgehändigt wurde beantworten.
Danach gingen wir ein Stockwerk höher und setzten uns in einen Vorführungsraum und warteten darauf, eine DVD gezeigt zu bekommen. Wir sahen uns dann 2 Filme an.
Nach den Filmen konnten wir dem köstlichen Duft nicht mehr widerstehen und teilten uns eine Portion Fleischkäse mit Nudelsalat. Boa, das war lecker! Man konnte sich draußen mitten im Wald vor die Bunkertür hinsetzen. Schön!
Zurück zum Auto wählten wir einen anderen Weg. Dafür mussten wir ein Stück einen Weinberg hochklettern und konnten dort eine tolle Aussicht genießen.

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